Was gehört in den Datenraum?
Die 90-Punkte-Checkliste
Drei vollständige Checklisten für die häufigsten Use-Cases: M&A, Startup-Fundraising und Immobilien-Verkauf. Mit Hinweisen, was in Phase 1 und Phase 2 gehört.
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Zum Papermark-ProfilM&A-Datenraum (43 Punkte)
01 Corporate (6)
- Handelsregisterauszug
- Satzung / Gesellschaftsvertrag
- Gesellschafterliste
- Gesellschafterbeschlüsse 5 Jahre
- Cap Table
- Beteiligungen / Tochtergesellschaften
02 Finanzen (6)
- Bilanzen 3 Jahre
- GuV 3 Jahre
- Cashflow 3 Jahre
- Budget laufendes Jahr
- Forecast nächste 12 Monate
- Banksalden
03 Steuern (4)
- Steuererklärungen 5 Jahre
- Betriebsprüfungs-Berichte
- Offene Steuerstreitigkeiten
- Verlustvorträge
04 Kunden & Markt (4)
- Top-20-Kunden mit Umsatz
- Kundenverträge Top 20
- Pipeline / CRM-Auszug
- Churn-Analyse
05 Produkte & IP (5)
- Produkt-Roadmap
- Tech-Stack
- Patente / Marken
- Open-Source-Lizenzen
- Sicherheitsaudits
06 Recht (4)
- Wesentliche Verträge
- Laufende Rechtsstreitigkeiten
- Compliance-Dokumentation
- DSGVO-Verzeichnis
07 Personal (4)
- Org-Chart
- Schlüssel-Mitarbeiter-Verträge
- ESOP / VSOP
- Betriebsrat / Tarifvertrag
08 Immobilien & Assets (3)
- Mietverträge eigene Standorte
- Anlagenverzeichnis
- IT-Infrastruktur
09 Versicherungen (4)
- D&O
- Cyber
- Produkthaftpflicht
- Betriebsunterbrechung
10 ESG / Regulatorisch (3)
- ESG-Reporting
- Sektor-Regulierung
- Audit-Reports
Startup-Fundraising (25 Punkte)
01 Übersicht (4)
- Pitch-Deck
- Executive Summary
- One-Pager
- Demo-Video
02 Finanzen (5)
- Historische Finanzen
- Forecast 3–5 Jahre
- Cap Table
- Unit Economics
- Burn Rate / Runway
03 Markt (3)
- TAM/SAM/SOM-Analyse
- Wettbewerbsübersicht
- Go-to-Market
04 Produkt (3)
- Roadmap
- Tech-Stack
- Sicherheits-Whitepaper
05 Recht (4)
- Satzung
- Handelsregister
- Wesentliche Verträge
- DSGVO
06 Team (3)
- Org-Chart
- Gründer-Bios
- Schlüssel-Mitarbeiter
07 Runde (3)
- Term-Sheet
- Use of Funds
- Valuation-Methodik
Immobilien-Verkauf (30 Punkte)
01 Objekt-Stammdaten (5)
- Grundbuch
- Lageplan
- Flurkarte
- Baulasten
- Erbbaurecht
02 Bau & Technik (4)
- Baugenehmigung
- Bestandspläne
- Energieausweis
- Schadstoff-Gutachten
03 Mietverhältnisse (4)
- Mietverträge (pseudonymisiert Phase 1)
- Mieterliste
- Nebenkostenabrechnungen
- Leerstandsanalyse
04 Finanzen (4)
- Cashflow
- Capex-Historie
- Capex-Plan
- Reserven
05 Verträge (3)
- Verwaltung
- Wartung
- Versicherungen
06 Recht (3)
- Streitigkeiten
- Dienstbarkeiten
- Wegerechte
07 Steuern (3)
- Grundsteuer
- Grunderwerbsteuer
- USt-Optionen
08 ESG (4)
- Energieeffizienz
- Sanierungs-Roadmap
- EU-Taxonomie
- Stranded-Asset-Risiko
Häufige Fragen
Was gehört in einen M&A-Datenraum?
10 Hauptordner: Corporate, Finanzen, Steuern, Kunden, Produkte/IP, Recht, Personal, Immobilien, Versicherungen, ESG. Insgesamt typisch 200–600 Dokumente.
Was gehört in einen Startup-Datenraum?
7 Hauptordner: Übersicht, Finanzen, Markt, Produkt, Recht, Team, aktuelle Runde. Insgesamt 30–150 Dokumente je nach Phase.
Was gehört in einen Immobilien-Datenraum?
10 Hauptordner: Objekt-Stammdaten, Bau, Mietverhältnisse, Finanzen, Verträge, Recht, Steuern, ESG, Versicherungen, Behörden. Pro Objekt 30–100 Dokumente.
Welche Dokumente nur in Phase 2?
Sensible Verträge (Top-Kunden, NDA-belastet), Personalakten, Klarnamen von Mietern, Patente in Anmeldung, Geschäftsgeheimnisse, ESOP-Listen mit Beträgen.
Wie aktualisiere ich den Datenraum?
Monatlich Finanzdaten, quartalsweise KPI-Reports, anlassbezogen alles andere (neue Kunden, Verträge, Personalien). Bei Papermark gibt es Versions-Tracking pro Datei.
Welche Dokumente vergessen die meisten?
ESG-Reports, Cyber-Versicherung, Open-Source-Lizenzen, DSGVO-Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, IT-Sicherheits-Audits, EU-Taxonomie-Bewertung bei Immobilien.
Welche Reihenfolge sollten die Ordner haben?
Vom Allgemeinen ins Spezielle. Für Bieter relevant zuerst (Übersicht, Finanzen), Spezialthemen am Ende (ESG, Versicherungen). Nummerierung erzwingt Sortierung.
Wer pflegt den Datenraum während der Transaktion?
Ein dedizierter Datenraum-Owner — typisch CFO-Office, M&A-Berater oder Anwalt. Bei größeren Transaktionen mit Q&A-Volumen wird ein eigenes 2–3-Personen-Team eingesetzt.